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Elektrogeräte-Skandal

Danger music-electronics

Gefahrgut Import

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes v. 15.04.2010 (AZ BVerwG 7 C 9.09) ist es gemäss "ElektroG" verboten, Elektrogeräte anzubieten und in Verkehr zu bringen, ohne sich vorher nach Massgabe der zuständigen Behörde unter der jeweiligen Gerätemarke registriert zu haben.

Dem zuwider werden im deutschen Musikinstrumenten-Fachhandel weit verbreitet nicht registrierte Import-Geräte angeboten, für die demnach ein Vertriebsverbot besteht.  Betroffen davon sind Elektrogeräte mehrerer hundert, teils sehr bekannter Marken ausländischer Herkunft und grosse Teile des Angebotssortiments nahezu sämtlicher, insbesondere der grossen und branchenführenden Einzelhändler, die diese Geräte direkt aus dem Ausland beziehen.

Entgegen aller Verbote und trotz grosser Gefahren, werden minderwertige bis grob mangelhafte Geräte angeboten, die ihr Geld nicht Wert sind und von denen im Zweifel sehr erhebliche Gefahren, Risiken und Spätfolgen ausgehen können bis hin zu sehr grossen Sachschäden und zur lebensgefährlichen Schädigung von Mensch und Tier. Für den Laien unterscheiden sich diese anscheinend nicht von den regelkonform in Verkehr gebrachten ordnungsgemässen Elektrogeräten und sie tragen die gleichen gesetzeskonformen Kennzeichnungen. Es ist aber Etikettenschwindel und es ist nicht drin, was drauf steht ! Es sind dies alles andere als gesetzeskonforme vollwertige und sichere Elektrogeräte!. Man kann sich darauf verlassen, dass die vielen Verbote und Vorschriften gar nicht oder nicht mit der angemessenen Sorgfalt beachtet wurden. Nahezu sämtliche Produkteigenschaften können davon betroffen sein, so z.B u.a. Belastungen mit womöglich heimtückisch verborgenen Folgen durch eine lange Reihe von verbotenen und nicht einfach auszuschliessenden hochgefährlichen Giftstoffen. Alles ist möglich und nicht mal die Verantwortlichen selbst wollen dafür "ihre Hand ins Feuer halten", sie sträuben sich mit allen Mitteln dagegen die erheblichen Aufwendungen, Kosten und Risiken für die gesetzliche Produkt- und Herstellerverantwortung selbst zu übernehmen - Den "Kopf dafür hinhalten" sollen Andere, das muten sie lieber ihren ahnungslosen Kunden zu, denen sie klammheimlich mitsamt aller Risiken, Gefahren und "ungedeckten Schecks" diese "Kuckucksgeräte" unterschieben. 

Hintergrund ist das für Verbraucher und Aussenstehende weitgehend unbekannte, intransparente und mit seinen Begriffsdefinitionen vewirrende, im Jahre 2005 in Kraft gesetzte "ElektroG". Es verpflichtet Hersteller von Elektrogeräten zu ihrer Produktverantwortung. Dazu müssen Geräte so konstruiert sein und Sorge getragen werden, dass die vielen davon abhängigen dem Stand der Technik entsprechenden neuen Normen, Vorschriften und Verbote eingehalten werden, welche u.a. insbesondere der Entsorgung und Kreislaufwirtschaft mit Wertstoffen dienen. Damit dient es zugleich dem Gesundheitsschutz der Verbraucher, denn das, was am Ende des Produktzyklus verboten ist, gelangt zunächst in die Hände der Verbraucher und kann dort erst recht schon sehr gefährlich sein. Das ElektroG gibt aber auch viele "Anreize" für Gauner und Betrüger diese umfangreichen Leistungen unter Eingehung erheblicher neuer Gefahren und Kosten zu Lasten Anderer "in die eigene Tasche zu sparen". Es bietet auch neue Möglichkeiten ahnungslose Verbraucher dazu schier endlos hinter's Licht zu führen, um sich dafür auch noch gut bezahlen zu lassen. weiterlesen hier klicken (zu dem Artikel "Elektro-Geräte-Skandal-Hintergründe)

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr zu diesem Thema, zu den ElektroG-Betrügern und ihren "Kuckucksgeräten" bzw. "Kuckucksschrott"-Marken. Nicht alle Inhalte auf dieser Internetseite sind öffentlich. Sie müssen als Benutzer registriert und autorisiert sein, um alle Beiträge zu sehen und Beiträge im Blog oder Forum zu verfassen.